Eine günstige CRM-Alternative mit kleinem Budget wählen

Zoho-CRM-Alternativen: 3 ohne Abo + 1 Cloud-Option

Kurz gesagt: Zoho ist mächtig, und genau das ist für viele kleine Betriebe das Problem: Konfiguration frisst Zeit, der Funktionsumfang übersteigt den Bedarf, und die Rechnung läuft monatlich weiter. Die Alternativen ohne Abo: CRM in Excel (Einmalkauf), DejaOffice (ab 69,95 US-Dollar) und das kostenlose, seit 2021 aufgegebene OfflineCRM.

Wer nach Zoho-Alternativen sucht, hat selten ein Funktionsproblem. Er hat ein Nutzungsproblem: Das System kann alles, aber es wird nicht geöffnet. Offenlegung: CRM in Excel ist unser Produkt und steht unten neben den anderen.

Der Zoho-Test in drei Fragen: Module, Team, taegliche Nutzung

Der Zoho-Test in drei Fragen: Nutzen Sie mehr als 5 Module? Arbeitet ein Team im System? Öffnen Sie es täglich? Dreimal Nein bedeutet: Ein Einmalkauf reicht völlig.

Die vier Alternativen

AlternativePreisFür wenDer Haken
CRM in Excel (unser Produkt)42,95 € einmalig (im Checkout in Ihrer Währung)Einzelunternehmer, die Excel kennen und Daten lokal halten wollenEin Nutzer; Windows + Desktop-Excel ab 2016; keine Automatisierung
DejaOffice PC CRMab 69,95 US-Dollar einmaligFreunde klassischer Desktop-SoftwareAltmodische Oberfläche; kostenpflichtige Versionssprünge
OfflineCRMkostenlosBudget nullAufgegeben (letztes Release 2021); unbedingt Daten exportieren
PipedriveCloud-AboKleine Vertriebsteams, die Cloud wollen, aber schlankerBleibt ein Abo, Preis pro Sitz

Unsere Empfehlung bei knappem Budget: CRM in Excel. Wer Zoho bezahlt, aber nur die Kontaktliste nutzt, bekommt dasselbe für eine einmalige Zahlung. Wer die Module wirklich einsetzt oder im Team gleichzeitig arbeitet, bleibt besser bei Zoho: das sagen wir ohne Umschweife.

Preisstand: die Tarife der Wettbewerber stammen vom 16. August 2026 und wurden direkt auf den Anbieterseiten nachgeschlagen, wobei amerikanische Anbieter in US-Dollar auszeichnen. Unsere eigene Zahl ist schnell erzählt: 42,95 € einmalig auf der Produktseite, umgerechnet in die Währung Ihres Landes, dazu der dauerhaft gültige Code startingOut mit 20 Prozent Nachlass. Wer nichts ausgeben möchte, nimmt die kostenlose Datei mit reduziertem Funktionsumfang.

Wann Zoho die richtige Wahl bleibt

Wenn Sie die Module tatsächlich nutzen (Marketing, Support, Rechnungen im selben Ökosystem), wenn ein Team gleichzeitig arbeitet und wenn Automatisierung Ihnen echte Stunden spart, ist Zoho ein starkes Angebot zum fairen Preis. Der Wechsel lohnt nur für die, die dafür zahlen, ohne es zu brauchen.

Umzug in einem Nachmittag

Zoho exportiert Kontakte und Deals als CSV. Spalten bereinigen, importieren: die Details in CRM-Daten nach Excel migrieren. Wie eine saubere Zielstruktur aussieht, steht in Kundendatenbank in Excel.

Zur Einordnung in eigener Sache: CRM in Excel ersetzt kein Zoho-Ökosystem, sondern genau den Teil davon, den ein Einzelkämpfer täglich benutzt, nämlich Kontakte, Status, Wiedervorlagen und die Liste für heute. Keine Module, keine Workflows, keine Automatisierung, dafür eine Datei, die niemand abschalten kann. Der Einstieg ohne Ausgabe führt über die kostenlose Fassung, die einfacher gebaut ist als die gekaufte und nach keiner Mailadresse fragt.

Zoho ist kein Programm, sondern eine Familie: wo Ihre Daten wirklich liegen

Wer bei Zoho kündigen will, stellt meistens erst beim Kündigen fest, dass er nicht ein Werkzeug verlässt, sondern ein Geflecht. Das CRM selbst führt seine Daten modulweise: Interessenten, Kontakte, Firmen und Verkaufschancen liegen jeweils für sich. Und rund um das CRM stehen die Geschwisterprodukte, in denen im Lauf der Zeit ebenfalls Kundendaten gelandet sind: Formulare, die Anfragen einsammeln, Kampagnenlisten, Rechnungen, manchmal das Postfach.

Daraus folgt der erste Arbeitsschritt, und er ist kein technischer, sondern ein inventarischer. Schreiben Sie auf, wo überall Kundendaten liegen, bevor Sie irgendetwas exportieren. Die typische Liste ist kürzer, als man fürchtet, aber sie hat fast immer einen Posten, an den niemand gedacht hätte: das Formular auf der eigenen Webseite, das seine Einträge seit zwei Jahren in ein Modul kippt, in das niemand schaut.

Beim Herausholen selbst gilt eine Unterscheidung, die viele übersehen. Der Export gibt Ihnen Modul für Modul eine Datei, also genau die Liste, die Sie angefordert haben. Die vollständige Sicherung des Kontos ist eine andere Funktion an einer anderen Stelle und liefert etwas anderes, nämlich den Datenbestand. Wer nur die Kontaktliste herunterlädt, hat die Menschen, aber nicht das Geflecht dazwischen. Wie die Dateien danach in Excel sauber ankommen, also Trennzeichen, Umlaute, Telefonnummern und Datumsformate, steht in CRM-Datenexport: Ihre Absicherung gegen den Anbieter.

Und noch eine Ehrlichkeit gehört an diese Stelle: Je mehr Posten auf Ihrer Inventarliste stehen, desto schlechter ist der Wechsel begründet. Wenn Formulare, Kampagnen und Rechnungen tatsächlich ineinandergreifen, nutzen Sie das Ökosystem, für das Sie zahlen. Dann ist Zoho kein zu großes Werkzeug, sondern das richtige, und alles Weitere in diesem Artikel gilt für jemand anderen.

Was Sie neu bauen und was ersatzlos entfällt

Angenommen, die Inventarliste ist kurz und die Entscheidung steht. Dann lohnt sich vorher ein nüchterner Blick darauf, was in einer festen Datei nachgebaut wird und was schlicht verschwindet. Das Unangenehme zuerst.

  • Eigene Felder und eigene Module entfallen. CRM in Excel hat eine feste Struktur: feste Spalten, 14 Kontaktstatus, zwei Datenbanken für gewonnene Kunden und Kaltkontakte. Sie legen nichts an und benennen nichts um. Was Sie sich in Zoho gebaut haben, müssen Sie auf diese Struktur abbilden oder weglassen.
  • Workflows und Zuweisungsregeln werden zum Rhythmus. An ihre Stelle tritt der Takt der Datei: Aus Kontaktstatus und hinterlegter Frist ergibt sich der Tag, an dem ein Eintrag wieder vor Ihnen liegt. Das ist weniger elegant und deutlich schwerer zu vergessen.
  • Berichte und Dashboards baut die Datei selbst. Eine Statistik rechnet aus beiden Datenbanken mit, wie viele Anrufe an einem Tag stattfanden, wie viele davon zu einem Gespräch führten und wie sich die Kontakte auf die Status verteilen, wochen- und monatsweise. Dafür brauchen Sie kein zweites Werkzeug und keine Konfiguration.
  • Rollen und Rechte werden gegenstandslos. Eine Datei für eine Person kennt keine Sichtbarkeitsregeln, weil es niemanden gibt, vor dem etwas verborgen werden müsste.
  • Nachrichtenvorlagen kommen mit, der Versand nicht. Die Vorlagen für Nachrichten stecken in der Datei und sind editierbar, samt Anrede, die sich aus dem Vornamen ergibt. Verschickt wird von Hand, aus Ihrem eigenen Postfach oder Ihrem Messenger. Die Datei verschickt nichts.

Der Punkt, an dem der Wechsel für die meisten kippt, ist nicht die Funktionsliste, sondern die Nutzungsfrage. Ein konfiguriertes CRM sieht auf dem Papier immer überlegen aus. Entscheidend ist, wie viel davon in einer normalen Woche berührt wird. Wer feststellt, dass er Interessenten anlegt, anruft, einen Status setzt und einen Termin merkt, hat vier Handgriffe, für die eine feste Datei gebaut ist. Wer feststellt, dass er zusätzlich Kampagnen segmentiert und Angebote aus dem System heraus verschickt, hat sie nicht.

Der Härtetest vor der Kündigung: drei Wochen parallel

Kündigen Sie nicht am Tag der Entscheidung. Der günstigste Weg, den Wechsel zu prüfen, kostet Sie nichts und dauert drei Wochen, und er beantwortet die Frage besser als jede Vergleichstabelle, unsere eingeschlossen.

So geht der Test. Die kostenlose Vorlage von CRM in Excel ist eine bewusst einfache Datei mit 1.000 Kontakten, auf Englisch, ohne Konto. Für diesen Zweck reicht sie völlig: Tragen Sie ausschließlich die Menschen ein, mit denen Sie in diesem Monat tatsächlich sprechen. Führen Sie drei Wochen lang Ihren Tag aus dieser Datei heraus, setzen Sie dort die Status, tragen Sie dort die Termine ein. Zoho bleibt in dieser Zeit offen und läuft weiter, als Archiv und als Sicherheitsnetz. Sie kündigen nichts, Sie riskieren nichts.

Nach drei Wochen beantworten Sie drei Fragen, ohne sich etwas vorzumachen. Erstens: Haben Sie Zoho für etwas anderes geöffnet als für alte Notizen? Zweitens: Hat Ihnen an der Datei etwas gefehlt, das Sie am selben Tag gebraucht hätten, oder nur etwas, das Sie vermisst haben? Drittens: Hatten Sie morgens eine vollständige Arbeitsliste vor sich, oder haben Sie doch wieder aus dem Kopf gearbeitet? In der kostenlosen Datei filtern Sie diese Liste selbst; in der gekauften Version stellt die Datei sie beim Öffnen und danach alle 25 Minuten selbst zusammen. Dreimal die für die Datei sprechende Antwort heißt, dass Sie kündigen können, ohne etwas zu verlieren. Eine Antwort in die Gegenrichtung heißt, dass Sie das Abo aus einem Grund bezahlen, den Sie jetzt benennen können, und das ist ebenfalls ein gutes Ergebnis.

Ein Ausgang bleibt offen, und wir sagen ihn deutlich, weil er häufiger eintritt, als Verkaufstexte zugeben. Wenn in diesen drei Wochen eine zweite Person mitarbeiten muss, wenn Anfragen automatisch aus einem Formular einlaufen sollen oder wenn Sie überwiegend unterwegs vom Telefon aus verkaufen, gewinnt die Cloud, und Sie bleiben bei Zoho. Eine Datei auf einem Windows-Rechner mit Excel, für eine Person, ohne Anbindung an andere Werkzeuge und ohne mobile App, kann das nicht leisten und soll es nicht vortäuschen. Fällt der Test dagegen zugunsten der Datei aus, ist der Rest ein Einmalkauf und ein Nachmittag Umzug: CRM in Excel.

FAQ

Was ist die beste Alternative zu Zoho CRM?

Für Teams, die in der Cloud bleiben wollen, sind Pipedrive oder Freshsales die üblichen Wechselziele. Wer den Konfigurationsaufwand und das Abo satt hat, findet in Einmalkauf-Werkzeugen die radikalere Antwort: CRM in Excel (Einmalkauf), DejaOffice (ab 69,95 US-Dollar) oder das kostenlose, seit 2021 aufgegebene OfflineCRM.

Ist Zoho CRM wirklich kostenlos?

Es gibt einen kostenlosen Tarif mit begrenzter Nutzerzahl und begrenztem Funktionsumfang. Er ist ein solider Einstieg, und zugleich die Eingangstür ins Abo: Sobald Sie Automatisierung, mehr Nutzer oder mehr Funktionen brauchen, beginnt die monatliche Rechnung.

Gibt es eine Zoho-Alternative ohne monatliche Kosten?

Ja. Ein CRM mit Einmalzahlung, das lokal läuft, hat keine laufenden Kosten: CRM in Excel gegen Einmalzahlung, DejaOffice ab 69,95 US-Dollar, OfflineCRM kostenlos, aber seit 2021 aufgegeben. Der Preis dafür ist der Verzicht auf Team-Funktionen und Automatisierung.

Warum wechseln kleine Firmen von Zoho weg?

Meist aus zwei Gründen: Die Einrichtung frisst Zeit, die im Vertrieb fehlt, und der Funktionsumfang übersteigt bei weitem das, was ein Ein-Personen-Betrieb täglich nutzt. Bezahlt wird trotzdem die volle Rechnung.

Wie hole ich meine Daten aus Zoho heraus, bevor ich kündige?

Zuerst inventarisieren, dann exportieren, zuletzt kündigen. Notieren Sie, wo überall Kundendaten liegen, also nicht nur im CRM, sondern auch in Formularen, Kampagnenlisten oder Rechnungen. Danach holen Sie die Daten heraus, und zwar mit dem Wissen, dass der Export modulweise arbeitet und die vollständige Sicherung des Kontos eine eigene Funktion an einer eigenen Stelle ist. Öffnen und prüfen Sie die Dateien stichprobenartig, solange Ihr Zugang noch besteht. Erst danach kündigen.

Was passiert mit meinen Zoho-Formularen, Workflows und Berichten?

Sie kommen nicht mit, denn übertragbar sind Daten, nicht Konfiguration. Die Einträge, die ein Formular gesammelt hat, holen Sie als Liste heraus; das Formular selbst und die Regel, die daran hing, bleiben zurück. Workflows werden in CRM in Excel durch einen festen Rhythmus ersetzt: Status und eingestellte Wiedervorlage-Fristen bestimmen, wer wieder auf der Tagesliste erscheint. Berichte müssen Sie nicht nachbauen, denn die Statistik über Anrufe, Gespräche und Status rechnet die Datei selbst.

Lohnt sich der Wechsel, wenn ich nur den kostenlosen Zoho-Tarif nutze?

Dann entscheidet nicht der Preis, sondern die Datenhoheit und der Aufwand. Kostenlos bleibt kostenlos, solange Ihre Ansprüche gleich bleiben; sobald mehr Nutzer, mehr Funktionen oder Automatisierung dazukommen, beginnt die monatliche Rechnung. Der zweite Punkt wiegt oft schwerer: Ihre Kundenliste liegt auf einem fremden Server, und der Zugang zu ihr hängt an einem Konto. Wem beides gleichgültig ist und wer mit dem kostenlosen Tarif zurechtkommt, hat keinen Grund zu wechseln, und wir behaupten nichts anderes.

Einen Anbieter zu verlassen ist die eine Entscheidung; die zweite ist, in welche Art von Werkzeug Sie umziehen. Wer wissen will, welche CRMs auch ohne Verbindung zum Hersteller aufgehen, liest die Offline-Übersicht; wer den Abo-Gedanken ganz hinter sich lassen möchte, den Marktbericht zur Einmalzahlung.

Michał B. Fedor

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